Das Magazine

Über das Magazine

Die Zürcher Bahnhofstrasse verströmt einen feinen Hauch von Luxus und savoir-vivre haut de gamme. Mit ihr verbinden sich innere Bilder, wie man sie sonst nur mit grossen Metropolen wie London, Paris, New York, Mailand oder Berlin assoziiert – Bilder, in denen sich Eleganz, Design, Kultur und Architektur spiegeln. Die Bahnhofstrasse ist Kristallisationspunkt einer internationalen Gesellschaft – und zugleich Pulsgeber eines traditionsreichen wie modernen, multikulturellen Lebensstils. Diesem Stil folgt unser Magazin mit tiefgründigen Interviews, Porträts und feuilletonistischen Beiträgen, die weit über das gängige Medienrauschen hinausgehen – und stets mit einer Prise Poesie versehen sind.

Geschichte

Zürich, das Chamäleon unter den Metropolen – diskret und glänzend zugleich. Eine Stadt, die sich nicht aufdrängt, sondern sich in feinen Nuancen erzählt. Zwischen Finanzmacht und Wasserspiegel, zwischen globalem Denken und lokaler Verwurzelung schlägt hier ein Puls, der niemals stillsteht – aber selten laut wird. Seit 1987 begleitet das Zürcher Bahnhofstrasse Magazine diesen Rhythmus...

Mediadaten

FORM FOLLOWS AESTHETICS.

Ein leiser Widerspruch gegen das berühmte Diktum Louis Sullivans, nach dem die Form der Funktion zu folgen habe. Was aber, wenn sich die Stadt nicht nur aus Zweckmässigkeit zusammensetzt, sondern aus Momenten des Verweilens, Flanierens und Sinnierens? Unser Magazin widmet sich genau diesem Blick: weg von schneller, besser, effizienter, hin zu den liebevollen Details, die allein um ihres Seins willen existieren. Sie warten darauf, wahrgenommen zu werden, und sind zugleich in ihrer Unentdecktheit vollkommen zufrieden. Ästhetik ist hier kein Drängen ins Scheinwerferlicht, sondern eine stille Qualität.

Während der Funktionalist frühzeitig das Werkzeug aus der Hand legt und sich mit dem Gedanken zufriedengibt, das Objekt sei nun finalisiert, beginnt beim wahren Künstler erst da das eigentliche Gespräch. Denn jenseits des reinen Zwecks öffnet sich ein Raum, in dem Gestaltung zum Dialog wird: zwischen Material und Licht, zwischen Handwerk und Idee. Tiefgründige Ästhetik bedeutet, die Extrameile zu gehen, ohne dass jemand danach fragt.

Dabei sprechen wir nicht nur von den grossen Gesten der Architektur, von Fassaden und Plätzen, die das Bild der Stadt prägen. Ebenso essenziell ist das Kleine: eine sorgfältig gewählte Farbkomposition, ein schelmisches Detail, ein Schatten, der dem Betrachter kaum bewusst auffällt und ihm doch zuflüstert, vor etwas Aussergewöhnlichem zu stehen. Solche Nuancen verliehen den Figuren Leonardo da Vincis Leben, sie machten die Räume eines Jean-Michel Frank zu gebauter Poesie.

In unserer nächsten Ausgabe des «Zürcher Bahnhofstrasse Magazine» fragen wir also: Welche Substanz bleibt in einer Ära der schnellen Bilder? Und wann wird Perfektion zu einer Maske, hinter der das Lebendige verschwindet? Lassen Sie uns gemeinsam genauer hinschauen, langsamer gehen, länger verweilen und Sie mit viel Feingefühl in Szene setzen.